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Der­zeit befin­den sich 163 Fach­aus­drü­cke in die­sem Verzeichnis
AHB
Abkür­zung für Anschluss­heil­be­hand­lung. Eigent­lich heißt die Anschluss­heil­be­hand­lung heu­te Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Vie­le benut­zen aber aus Gewohn­heit immer noch die alte Abkür­zung AHB. Sogar die Rentenversicherung.
Wenn man im Kran­ken­haus war und gleich anschlie­ßend eine Reha macht, dann ist das eine Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Zwi­schen Kran­ken­haus und Anschluss­reha sol­len höchs­tens 14 Tage lie­gen. Sonst gibt es kei­ne gro­ßen Unter­schie­de zur nor­ma­len Reha.
Aku­pres­sur
eine The­ra­pie, ähn­lich wie Aku­punk­tur. Der Unter­schied: Der The­ra­peut benutzt kei­ne Nadeln, son­dern drückt mit sei­nen Fin­gern auf die Aku­punk­tur­punk­te. Ob die Aku­pres­sur wirkt, ist wis­sen­schaft­lich umstrit­ten. Sie­he auch Aku­punkt­mas­sa­ge.
Aku­punkt­mas­sa­ge
eine The­ra­pie, Abkür­zung APM. Der The­ra­peut drückt mit einem klei­nen Metall­stäb­chen auf Ihre Haut und bewegt es dabei über Ihren Kör­per. Er folgt dabei bestimm­ten, fest­ge­leg­ten Bah­nen. Sie wer­den Meri­dia­ne genannt. Außer­dem mas­siert er bestimm­te Aku­punk­tur­punk­te. Die Metho­de wird zum Bei­spiel zur Schmerz­lin­de­rung ein­ge­setzt. Ob sie wirk­lich etwas nützt, konn­ten Wis­sen­schaft­ler bis­her nicht nach­wei­sen. Sie­he auch Aku­pres­sur.
akut
Schmer­zen oder ande­re Beschwer­den sind akut, wenn man sie noch nicht so lan­ge hat. Sie kön­nen hef­tig sein, aber sie gehen auch bald wie­der weg. Das Gegen­teil ist chro­nisch.
Alex­an­der­tech­nik
eine The­ra­pie. Man übt, sei­ne Kör­per­hal­tung und sei­ne Bewe­gun­gen auf­merk­sam zu beob­ach­ten und zu ver­bes­sern. Wird nur in weni­gen Reha­kli­ni­ken ange­bo­ten. Ob die Tech­nik hilft, ist noch nicht aus­rei­chend untersucht.
ambu­lant
das Gegen­teil von sta­tio­när. Ambu­lan­te Reha bedeu­tet: Sie schla­fen zu Hau­se und fah­ren jeden Tag in ein Reha­zen­trum. Dort erhal­ten Sie die­sel­ben Behand­lun­gen und Bera­tun­gen wie in der sta­tio­nä­ren Reha. Bei­de Reha­for­men haben ähn­li­che Ergeb­nis­se. Im Rah­men Ihrer Wunsch- und Wahl­rech­te kön­nen Sie die Reha­form wählen.
Ana­mne­se
die Krank­hei­ten, die man bis­her hat­te. Wie sie ent­stan­den und ver­lau­fen sind, wie sie behan­delt wur­den. Ärz­te nen­nen die Ana­mne­se auch Kran­ken­ge­schich­te oder Vorgeschichte.
ana­to­misch
Wenn Ärz­te dar­über spre­chen, wie der mensch­li­che Kör­per auf­ge­baut ist, dann betrei­ben sie Ana­to­mie. Dabei benut­zen sie ana­to­mi­sche Fach­wör­ter wie Dis­kus (Band­schei­be) oder Ace­tabu­lum (Teil des Hüftgelenks).
Anschluss­heil­be­hand­lung (AHB)
Eigent­lich heißt die Anschluss­heil­be­hand­lung heu­te Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Vie­le benut­zen aber aus Gewohn­heit immer noch die alte Abkür­zung AHB. Sogar die Ren­ten­ver­si­che­rung. Wenn man im Kran­ken­haus war und gleich anschlie­ßend eine Reha macht, dann ist das eine Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Zwi­schen Kran­ken­haus und Anschluss­reha sol­len höchs­tens 14 Tage lie­gen. Sonst gibt es kei­ne gro­ßen Unter­schie­de zur nor­ma­len Reha.
Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on
Wenn man im Kran­ken­haus war und gleich anschlie­ßend eine Reha macht, dann ist das eine Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Zwi­schen Kran­ken­haus und Anschluss­reha sol­len höchs­tens 14 Tage lie­gen. Sonst gibt es kei­ne gro­ßen Unter­schie­de zur nor­ma­len Reha. Die Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on wird meis­tens AHB genannt. (Das ist die Abkür­zung für Anschluss­heil­be­hand­lung. So hieß die Anschluss­re­ha­bi­li­ta­ti­on früher.) 
APM
Abkür­zung für Aku­punkt­mas­sa­ge. Das ist eine The­ra­pie. Der The­ra­peut drückt mit einem klei­nen Metall­stäb­chen auf Ihre Haut und bewegt es dabei über Ihren Kör­per. Er folgt dabei bestimm­ten, fest­ge­leg­ten Bah­nen. Sie wer­den Meri­dia­ne genannt. Außer­dem mas­siert er bestimm­te Aku­punk­tur­punk­te. Die Metho­de wird zum Bei­spiel zur Schmerz­lin­de­rung ein­ge­setzt. Ob sie wirk­lich etwas nützt, konn­ten Wis­sen­schaft­ler bis­her nicht nach­wei­sen. Sie­he auch Aku­pres­sur.
Aqua­jog­ging
eine The­ra­pie. Man macht Bewe­gun­gen wie beim Lau­fen, aber im Was­ser. Dabei berührt man nicht den Boden, son­dern schwebt. Damit man nicht unter­geht, trägt man einen Schwimmgürtel. 
Atem­feed­back
eine Form von Bio­feed­back. Sie wer­den dabei mit einem Gerät ver­ka­belt. Es spürt Ihren Atem und wan­delt die Daten in Bil­der oder Töne um. Zum Bei­spiel: Sie hören im Kopf­hö­rer einen ange­neh­men Klang. Beim Ein­at­men wird er lau­ter, beim Aus­at­men wird er lei­ser. Sie kön­nen dadurch deut­lich spü­ren, wie Ihr Atem geht. Die­se Kon­zen­tra­ti­on auf das Atmen macht Sie all­mäh­lich ruhi­ger. Das Atem­feed­back dient vor allem der Ent­span­nung. Es ist in Reha­kli­ni­ken aber eher sel­ten anzu­tref­fen. Sie­he auch Ent­span­nungs­trai­ning.
Audit
eine Art Prü­fung. Geprüft wird, ob die Reha­ein­rich­tung ein gutes Qua­li­täts­ma­nage­ment macht. Dazu kom­men Fach­leu­te in die Kli­nik und gucken sich alles genau an und stel­len vie­le Fra­gen. Nur Kli­ni­ken, die die­se Prü­fung bestehen, dür­fen Reha­bi­li­ta­ti­on betreiben.
Auf­nah­me
Wenn Ihre Reha anfängt, wer­den Sie „auf­ge­nom­men“. Dazu kommt man in die Auf­nah­me­ab­tei­lung. Dort prü­fen die Mit­ar­bei­ter: Sind Sie über­haupt ange­mel­det? Hat die zustän­di­ge Ver­si­che­rung zuge­si­chert, die Reha zu bezah­len? Dann geben sie Ihre per­sön­li­chen Daten in den Com­pu­ter ein. Danach kommt meis­tens die Auf­nah­me auf der Sta­ti­on. Das macht eine Kran­ken­schwes­ter. Sie stellt eine Rei­he von Fra­gen und erklärt, wie es wei­ter­geht. Zum Schluss ist der Arzt an der Rei­he. Er unter­sucht den Reha­bi­li­tan­den („Auf­nah­me­un­ter­su­chung“) und schreibt auf, was er dabei her­aus­ge­fun­den hat – das nennt er Aufnahmebefund. 
Aus­dau­er­leis­tung
Ein umständ­li­ches Wort für Aus­dau­er. Vie­le Reha­bi­li­tan­den brau­chen mehr davon. Mit mehr Aus­dau­er ist man nicht so schnell erschöpft. Wenn man etwas Anstren­gen­des getan hat, erholt man sich schnell wieder. 
Bade­kur
Wer Mit­glied in einer Kran­ken­kas­se ist, kann eine Bade­kur bean­tra­gen. Der kor­rek­te Name ist „ambu­lan­te Vor­sor­ge­leis­tung in einem aner­kann­ten Kur­ort“. Weil die­ser Aus­druck aber so umständ­lich ist, sagen die meis­ten lie­ber „Bade­kur“, „offe­ne Bade­kur“ oder „ambu­lan­te Kur“. Sie ist so ähn­lich wie eine ambu­lan­te Reha, aber es gibt auch Unter­schie­de. Ähn­lich ist das Ziel: Wenn die Gesund­heit geschwächt ist, soll die Kur ver­hin­dern, dass man krank wird. Und wenn man schon krank ist, soll die Kur ver­hin­dern, dass die Krank­heit noch schlim­mer wird. Auch die The­ra­pien sind ähn­lich. Unter­schie­de sind: Die Kur kann man nicht da machen, wo man wohnt, son­dern nur ein einem Kur­ort. Für Unter­kunft und Ver­pfle­gung muss man selbst sor­gen. Berufs­tä­ti­ge wer­den für die Zeit der Kur nicht krank­ge­schrie­ben, son­dern müs­sen Urlaub nehmen. 
Bal­neo­the­ra­pie
Bad­e­the­ra­pie. In den Bädern ist etwas Beson­de­res drin, zum Bei­spiel Salz, Koh­len­säu­re, Schwe­fel oder Moor. Eine gro­ße Rol­le in der ortho­pä­di­schen und rheu­ma­to­lo­gi­schen Reha spie­len die Bäder heu­te nicht mehr. Moder­ne Bad­e­the­ra­pie ist Bewe­gungs­the­ra­pie, zum Bei­spiel Aqua­jog­ging.
Bän­der­ap­pa­rat
Bän­der sind Kör­per­tei­le, die unse­re Kno­chen zusam­men­hal­ten. Zum Bei­spiel das Kreuz­band. Es ver­bin­det Kno­chen im Knie­ge­lenk. Zusam­men­ge­nom­men bil­den die Bän­der den Bän­der­ap­pa­rat. Wenn man einen Unfall hat, kön­nen Bän­der zu Scha­den kom­men. Man hat dann eine Bän­der­deh­nung oder viel­leicht einen Kreuzbandriss.
Basis­the­ra­pie
Eine The­ra­pie bei man­chen rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen. Es sind Medi­ka­men­te. Sie bewir­ken, dass die Krank­heit in Zukunft nicht so schlimm wird. 
Befund
Was der Arzt her­aus­fin­det, wenn er Sie unter­sucht – das sind sei­ne Befun­de. Damit stellt er fest, wel­che Krank­heit Sie haben oder wie schlimm die Krank­heit ist. Ach­tung: Wenn der Arzt von einem „posi­ti­ven“ Befund spricht, ist das lei­der gar nichts Posi­ti­ves. Dann hat er näm­lich etwas Krank­haf­tes gefunden. 
Beglei­ter­kran­kung
Wegen einer bestimm­ten Krank­heit fah­ren Sie in die Reha. Aber das ist nicht ihre ein­zi­ge Krank­heit. Dane­ben haben Sie noch etwas ande­res. Das ist Ihre Beglei­ter­kran­kung. In der Reha sol­len sich die Ärz­te auch um Ihre Beglei­ter­kran­kun­gen küm­mern. Die Reha ist schließ­lich ganz­heit­lich.
Begleit­per­son
eine Per­son, die den Reha­bi­li­tan­den in die Reha beglei­tet und stän­dig dabei ist. Wenn das aus medi­zi­ni­schen Grün­den nötig ist, bezahlt das die Kran­ken­kas­se oder die Ren­ten­ver­si­che­rung. Grün­de kön­nen zum Bei­spiel sein: Der Reha­bi­li­tand ist see­lisch ange­schla­gen und braucht die Unter­stüt­zung durch eine ver­trau­te Per­son. Oder: Die Begleit­per­son soll in der Reha ler­nen, wie sie den Reha­bi­li­tan­den nach der Reha zu Hau­se pfle­gen kann.
Bele­gungs­ver­trä­ge
Die Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger schlie­ßen mit den Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen Bele­gungs­ver­trä­ge. Dar­in steht, was die Ein­rich­tun­gen tun müs­sen, damit die Reha von den Trä­gern bezahlt wird.
Bewe­gungs­ap­pa­rat
die Kör­per­tei­le, die man braucht, um sich zu bewe­gen. Das sind vor allem die Mus­keln und Seh­nen. Der Bewe­gungs­ap­pa­rat wird oft zusam­men mit dem Stütz­ap­pa­rat genannt. Stütz­ap­pa­rat ist ein ande­res Wort für Ske­lett. Dazu gehö­ren die Kno­chen, der Knor­pel, die Gelen­ke, die Band­schei­ben und die Bän­der. Oft kann man lesen: „Die ABC-​Klinik behan­delt Krank­hei­ten des Stütz- und Bewegungsapparates.“
Bewe­gungs­bad
so ähn­lich wie ein Schwimm­bad. Meis­tens nur so tief, dass man noch dar­in ste­hen kann. Recht warm, 30 Grad oder mehr. Im Bewe­gungs­bad gibt es ver­schie­de­ne The­ra­pien, zum Bei­spiel Unter­was­ser­gym­nas­tik oder Aqua­jog­ging.
Bewe­gungs­or­gan
Ein Kör­per­teil, den man bewe­gen kann. Zum Bei­spiel die Hand oder das Bein.
Bewe­gungs­the­ra­pie
The­ra­pien, bei denen man sich selbst bewegt und dadurch etwas übt oder trai­niert. Bei­spie­le: Sport­ar­ten wie Nor­dic Wal­king oder Aqua­jog­ging, Kraft­trai­ning an Gerä­ten, Ball­spie­le, Gym­nas­tik. Die Bewe­gungs­the­ra­pien sind anstren­gend. Aber die Anstren­gung lohnt sich. Für die meis­ten Reha­bi­li­tan­den sind die Bewe­gungs­the­ra­pien die wich­tigs­ten The­ra­pien, weil sie am bes­ten helfen.
Bewil­li­gungs­be­scheid
ein Brief der Kran­ken­kas­se oder der Ren­ten­ver­si­che­rung. Dar­in steht, dass Ihre Reha geneh­migt ist. 
Bio­feed­back
Kön­nen Sie spü­ren, wie stark bestimm­te Rücken­mus­keln ange­spannt sind? Oder wie hoch gera­de Ihr Blut­druck ist? Mer­ken Sie irgend­et­was von Ihren Gehirn­strö­men? Bio­feed­back macht es mög­lich! Sie wer­den dabei mit einem Gerät ver­ka­belt. Es misst die­se Vor­gän­ge in Ihrem Kör­per und wan­delt die Daten in Bil­der oder Töne um. Zum Bei­spiel: Ein Ton wird immer lei­ser, je mehr Ihre Mus­keln sich ent­span­nen. Oder ein roter Bal­ken auf einem Bild­schirm wird län­ger, wenn Ihr Blut­druck steigt. All­mäh­lich ler­nen Sie dann, was Sie inner­lich tun müs­sen, um Mus­kel­span­nung oder Blut­druck zu sen­ken. Bio­feed­back ist also eine The­ra­pie. Sie hilft Ihnen, Kör­per­vor­gän­ge in Rich­tung Gesund­heit zu beein­flus­sen, über die Sie vor­her kei­ne Kon­trol­le hat­ten. Ist in Reha­kli­ni­ken aber eher sel­ten anzutreffen.
bio­psy­cho­so­zi­al
Für „bio­psy­cho­so­zi­al“ kann man auch „ganz­heit­lich“ sagen. Die Reha ist ganz­heit­lich. Das bedeu­tet: Sie küm­mert sich nicht nur um die Krank­heit, wegen der Sie in die Reha gekom­men sind, son­dern um alle Gesund­heits­pro­ble­me. Dazu gehö­ren Beglei­ter­kran­kun­gen, see­li­sche Pro­ble­me und Stress, fal­sche Vor­stel­lun­gen über Krank­heit und Gesund­heit, unge­sun­de Ange­wohn­hei­ten, beruf­li­che Schwie­rig­kei­ten und finan­zi­el­le Fragen.
Brüg­ger
eine Bewe­gungs­the­ra­pie, benannt nach dem Begrün­der. Häu­fig ein­ge­setzt zur The­ra­pie von Rücken­schmer­zen. Eine bestimm­te Hal­tung von Becken, Brust­korb und Nacken ste­hen im Mit­tel­punkt der Behand­lung. Hilft nicht bes­ser und nicht schlech­ter als ande­re For­men der Bewegungstherapie. 
Bürs­ten­bä­der
eine The­ra­pie. Man sitzt in einem Bad und wird mit Bürs­ten mas­siert. Ist bestimmt angenehm.
Chi­ro­the­ra­pie
Wenn sich ein Gelenk oder die Wir­bel­säu­le nicht rich­tig bewe­gen las­sen, kommt die Chi­ro­me­di­zin zum Zuge. Die The­ra­pie sieht so aus: Der Arzt bewegt das Gelenk sanft und sehr oft. Dabei wer­den Mus­keln gedehnt. Eine ande­re Metho­de: Der Arzt bewegt das Gelenk nur ganz kurz und sehr schnell, ohne gro­ße Kraft. Manu­el­le Medi­zin und Osteo­pa­thie sind ande­re Namen für ähn­li­che Metho­den. Es dreht sich alles um die Hand des Arz­tes oder Phy­sio­the­ra­peu­ten. Er drückt damit auf Ihre Mus­keln und ande­re Kör­per­tei­le und will so her­aus­fin­den, wo die Pro­ble­me lie­gen. Die The­ra­pie besteht aus wei­te­rem kunst­vol­lem Drü­cken, Rei­ben, Zie­hen oder Bewe­gen. Erfol­ge haben die­se Metho­den am ehes­ten bei Rücken­schmer­zen nach­wei­sen können.
chro­nisch
Schmer­zen oder ande­re Beschwer­den sind chro­nisch, wenn sie für lan­ge Zeit bestehen blei­ben oder immer wie­der auf­tau­chen oder immer da sind. Die meis­ten Krank­hei­ten, die in der Reha behan­delt wer­den, sind chro­nisch. Sie gehen nicht wie­der weg. Dar­um muss auch die Behand­lung „chro­nisch“ sein. Das Gegen­teil ist akut.
CO2-​Bäder
CO2 ist die che­mi­sche For­mel für ein Gas. Es heißt Koh­len­di­oxid. Wenn man es in Was­ser ein­lei­tet, ent­steht Koh­len­säu­re. Es ist so ähn­lich, als wenn man in Spru­del badet. För­dert die Durch­blu­tung. Sie­he auch Bal­neo­the­ra­pie.
Com­pli­an­ce
Von guter Com­pli­an­ce spricht man, wenn ein Pati­ent sich streng an die Rat­schlä­ge sei­nes Arz­tes hält. Die gan­ze Idee ist ein biss­chen ver­al­tet. Heu­te wird eher etwas ande­res gefor­dert: Der Arzt soll eine part­ner­schaft­li­che Ein­stel­lung gegen­über dem Pati­en­ten ein­neh­men und ihn bera­ten, aber nicht bestim­men. Dann sol­len bei­de gemein­sam ent­schei­den, wie die The­ra­pie aus­se­hen soll. 
Coping
Die Men­schen unter­schei­den sich dar­in, wie gut sie mit einer Erkran­kung fer­tig wer­den. Man­che leben ganz zufrie­den, obwohl sie schwer krank sind. Ande­re lei­den, obwohl sie nur gerin­ge Beschwer­den haben. Was man tut, um mit einer Krank­heit gut zurecht zu kom­men, das nennt man mit dem Fach­wort Coping. In der Reha kann man viel über Coping lernen.
Dia­dy­na­mi­sche Ströme
gehört zu den Elek­tro­the­ra­pien. Dabei schi­cken die The­ra­peu­ten elek­tri­sche Strö­me durch den Kör­per. Aber kei­ne Angst! Der Strom ist natür­lich nicht so stark, dass er Ihnen scha­den könn­te. Es gibt ver­schie­de­ne For­men. Dazu gehö­ren auch die dia­dy­na­mi­schen Strö­me. Ein ande­rer Name ist Bernhard’sche Strö­me (nach dem Erfin­der, einem fran­zö­si­schen Zahn­arzt). Dia­dy­na­mi­sche Strö­me set­zen sich aus zwei ver­schie­de­nen Strom­arten zusam­men. Sie sol­len vor allem schmerz­lin­dernd wir­ken. Ob die dia­dy­na­mi­schen Strö­me tat­säch­lich viel nüt­zen, ist noch nicht aus­rei­chend erforscht.
EFL
die Abkür­zung für „Eva­lua­ti­on funk­tio­nel­ler Leis­tungs­fä­hig­keit“. Der Arzt muss in sei­nem Ent­las­sungs­be­richt beur­tei­len, ob Sie in Ihrem Beruf wei­ter­ar­bei­ten kön­nen und wie leis­tungs­fä­hig Sie bei der Arbeit sind. Das ist ganz schön schwie­rig. In man­chen Kli­ni­ken gibt es dazu ein beson­de­res aus­ge­klü­gel­tes Sys­tem, die EFL. Dabei müs­sen Sie Auf­ga­ben erle­di­gen, wie sie in vie­len Beru­fen vor­kom­men: heben, tra­gen, über Kopf arbei­ten, auf eine Lei­ter stei­gen usw. Es wird genau das geprüft, was Sie auch in Ihrem wirk­li­chen Beruf tun müs­sen. Auf die­se Wei­se erhofft man sich zuver­läs­si­ge­re Urtei­le über Ihre Leis­tungs­fä­hig­keit. – Das ist aber noch nicht alles. Die EFL zeigt, was Sie gezielt trai­nie­ren müs­sen, damit Sie Ihre Arbeit wie­der bes­ser schaf­fen kön­nen. Außer­dem kann man die EFL selbst als Trai­nings­pro­gramm ein­set­zen. Sie kann also hel­fen, die Leis­tungs­fä­hig­keit zu beur­tei­len und zu verbessern.
Ein­rich­tung
Ein kür­ze­res Wort für Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung. Das sind die Ein­rich­tun­gen, in denen die Reha statt­fin­det. Also Reha­kli­ni­ken oder die ambu­lan­ten Reha­zen­tren. Sie kön­nen sich unter bestimm­ten Umstän­den eine Ein­rich­tung aus­su­chen, sie­he Wunsch- und Wahl­recht.
EKG
die Abkür­zung für Elek­tro­kar­dio­gramm. Man wird mit einem Gerät ver­ka­belt. Es erfasst, wie das Herz arbei­tet. Mit dem EKG kann der Arzt bestimm­te Herz­krank­hei­ten erkennen.
Elek­tro­the­ra­pie
Dabei schi­cken die The­ra­peu­ten elek­tri­sche Strö­me durch den Kör­per. Aber kei­ne Angst! Der Strom ist natür­lich nicht so stark, dass er Ihnen scha­den könn­te. Es gibt ver­schie­de­ne For­men. In der ortho­pä­di­schen Reha zum Bei­spiel das Stan­ger­bad, TENS oder Inter­fe­renz­the­ra­pie. Elek­tro­the­ra­pie soll vor allem schmerz­lin­dernd wir­ken. Wer künst­li­che Gelen­ke oder ande­re Gegen­stän­de aus Metall im Kör­per hat, für den sind man­che Arten von Elek­tro­the­ra­pie schäd­lich. Wie viel die ver­schie­de­nen Elek­tro­the­ra­pien tat­säch­lich nüt­zen, ist noch nicht aus­rei­chend erforscht.
Empower­ment
Immer mehr Fach­leu­te fin­den: Chro­nisch Kran­ke sol­len selbst bestim­men, wel­che Dia­gnos­tik und wel­che The­ra­pien sie haben wol­len. Dazu müs­sen sie aber vie­les wis­sen. Dafür sind die Ärz­te und The­ra­peu­ten da: Sie sol­len die nöti­gen Infor­ma­tio­nen geben, damit die Ent­schei­dun­gen klug aus­fal­len. Aber sie sol­len nicht über den Pati­en­ten bestim­men. Alles, was dazu führt, dass ein Pati­ent gut Bescheid weiß und selbst ent­schei­den kann, nennt man in der Fach­spra­che Empower­ment. Die moder­nen Reha hält Empower­ment für sehr wichtig.
Endo­pro­the­se
Damit meint man in der ortho­pä­di­schen Reha meis­tens ein künst­li­ches Gelenk. Wenn das gan­ze Gelenk ersetzt wird und nicht nur Tei­le, sagt man auch Total-​Endoprothese (Abkür­zung TEP). 
Ent­gelt­fort­zah­lung
Wer als Arbeit­neh­mer so krank ist, dass er nicht arbei­ten kann, bekommt sei­nen Lohn oder sein Gehalt trotz­dem wei­ter. Aber nicht auf Dau­er, son­dern nur für sechs Wochen. Dau­ert die Krank­heit län­ger, bekommt er Kran­ken­geld von der Kran­ken­kas­se. Wer schon län­ger als sechs Wochen krank ist und zur Reha fährt, bekommt für die Zeit der Reha Über­gangs­geld von der Rentenversicherung.
Ent­span­nungs­trai­ning
eine The­ra­pie. Dabei lernt man, die Mus­keln locker zu las­sen, ruhig zu atmen und inner­lich zur Ruhe zu kom­men. Wenn man das regel­mä­ßig macht, wirkt es sich auf vie­le Vor­gän­ge in Kör­per und Geist posi­tiv aus. Es gibt ver­schie­de­ne Metho­den. Am bes­ten erforscht ist die pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung nach Jacob­son. Eine ande­re bekann­te Metho­de ist das auto­ge­ne Training. 
Ergo­me­ter­trai­ning
Trai­ning auf einem Stand­fahr­rad. Dabei kann man genau ein­stel­len und über­wa­chen, wie stark der Reha­bi­li­tand in die Peda­le tre­ten soll.
Ergo­the­ra­pie
Jeden Tag gibt es viel zu tun – im Haus­halt, im Beruf, in der Frei­zeit. Wenn man krank ist oder behin­dert, fällt das schwer. Man­ches geht nur noch, wenn man Hilfs­mit­tel benutzt. Zum Bei­spiel hilft ein spe­zi­el­les Kis­sen, dass man län­ger sit­zen kann. Oder ein Strumpf­an­zie­her erleich­tert das Anklei­den. Oder eine extra ange­fer­tig­te Schie­ne muss die Gelen­ke in der rich­ti­gen Stel­lung hal­ten. Man­che Rheu­makran­ke müs­sen sich umge­wöh­nen, um ihre Gelen­ke zu schüt­zen. Zum Bei­spiel eine Ein­kaufs­ta­sche nicht mit der Hand, son­dern am Unter­arm tra­gen. Oder eine Kaf­fee­tas­se mit bei­den Hän­den zum Mund füh­ren. – Wie man die täg­li­chen Arbei­ten so schafft, dass man selb­stän­dig bleibt und dass es der Gesund­heit nicht scha­det: Dar­um geht es in der Ergotherapie.
Evi­denz
wis­sen­schaft­li­che Begrün­dung. Moder­ne Medi­zin soll „evi­denz­ba­siert“ sein. Das bedeu­tet: Dass eine The­ra­pie tat­säch­lich wirkt, soll mög­lichst in wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen an Pati­en­ten­grup­pen nach­ge­wie­sen wor­den sein. In der ortho­pä­di­schen Reha gibt es für die Bewe­gungs­the­ra­pie die bes­te Evidenz. 
Fan­go
eine Art Schlamm. Wird warm gemacht und dann als Packung zur Wär­me­the­ra­pie ein­ge­setzt. Das wirkt vor­über­ge­hend schmerz­lin­dernd. Wich­ti­ger ist aber die Bewe­gungs­the­ra­pie.
Fel­den­krais
eine Form der Bewe­gungs­the­ra­pie. Gehört in den meis­ten Reha­kli­ni­ken nicht zum The­ra­pie­an­ge­bot. Ob sie tat­säch­lich wirkt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Fuß­re­flex­zo­nen­mas­sa­ge
eine The­ra­pie. Fin­den vie­le ange­nehm, dar­über hin­aus hat sie nach wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen kei­nen Nut­zen. Wird trotz­dem häu­fig angeboten.
Gang­schu­le
so ähn­lich wie Rücken­schu­le, nur fürs Gehen. Wich­tig für Reha­bi­li­tan­den, die ein künst­li­ches Gelenk erhal­ten haben. Ande­re Pati­en­ten haben durch Krank­heit oder Unfall ein Bein ver­lo­ren. Sie müs­sen in der Gang­schu­le ler­nen, mit einer Pro­the­se zu gehen.
ganz­heit­lich
Die Reha ist ganz­heit­lich. Das bedeu­tet: Sie küm­mert sich nicht nur um die Krank­heit, wegen der Sie in die Reha gekom­men sind, son­dern um alle Gesund­heits­pro­ble­me. Dazu gehö­ren Beglei­ter­kran­kun­gen, see­li­sche Pro­ble­me und Stress, fal­sche Vor­stel­lun­gen über Krank­heit und Gesund­heit, unge­sun­de Ange­wohn­hei­ten, beruf­li­che Schwie­rig­kei­ten und finan­zi­el­le Fra­gen. Fach­leu­te spre­chen auch von einem „bio­psy­cho­so­zia­len Krankheitsmodell“.
Geh­par­cour
eine künst­lich ange­leg­te Geh­stre­cke. Dabei wech­selt der Unter­grund. Mal geht man auf Pflas­ter, dann auf Kies, dann über ein Stück Rasen usw., mal geht’s schräg berg­auf, dann kom­men Stu­fen – alles, was im All­tag auch vor­kommt. Man übt das Gehen also nicht nur auf dem ebe­nen Kli­nik­flur, son­dern auch in schwie­ri­gem Gelände. 
Ger­ia­trie
In der Ger­ia­trie wer­den Krank­hei­ten behan­delt, die vor allem in höhe­rem Alter auf­tre­ten. Ein beson­de­res Pro­blem alter Men­schen ist: Sie haben meh­re­re Krank­hei­ten gleich­zei­tig. Das nennt man „Mul­ti­mor­bi­di­tät“. Die ger­ia­tri­sche Reha kennt sich beson­ders gut mit der Mul­ti­mor­bi­di­tät alter Men­schen aus.
Gesprächs­the­ra­pie
Men­schen, die sich see­lisch belas­tet füh­len, haben oft den Wunsch, mit jeman­dem dar­über zu spre­chen. Durch das Spre­chen füh­len sie sich erleich­tert, und es wird ihnen man­ches kla­rer. Hilf­rei­che Gesprä­che kann man mit jedem ver­ständ­nis­vol­len, freund­li­chen Mit­men­schen füh­ren. Es gibt aber auch pro­fes­sio­nel­le Hel­fer: die Gesprächs­psy­cho­the­ra­peu­ten. Nach einem Gespräch mit einem guten Gesprächs­the­ra­peu­ten füh­len Sie sich in tie­fer Wei­se ver­stan­den, respek­tiert und geschätzt. Das macht Ihnen Mut zu tun, was Sie als rich­tig erkannt haben. – Es gibt noch ande­re For­men der psy­cho­lo­gi­schen Hil­fe. Die wich­tigs­ten hei­ßen Ver­hal­tens­the­ra­pie und tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dier­te Psy­cho­the­ra­pie.
Guss­be­hand­lung
eine The­ra­pie. Man gießt Was­ser über Kör­per­tei­le, zum Bei­spiel über die Arme. Das kann mit viel oder wenig Druck gesche­hen. Das Was­ser kann kalt oder warm sein oder lang­sam wär­mer wer­den oder abwech­selnd warm und kalt sein. Ob die Guss­the­ra­pie etwas nützt, ist noch zu wenig erforscht. – In der Reha wer­den sol­che Behand­lun­gen heu­te als weni­ger wich­tig angesehen.
Hebe­lif­ter
eine Art Kran. Man­che Reha­bi­li­tan­den sind sehr behin­dert. Sie schaf­fen es nicht, sich selb­stän­dig in eine Bade­wan­ne zu legen oder ins Bewe­gungs­bad zu kom­men. Dabei hilft der Hebe­lif­ter. Ist in sehr vie­len Reha­kli­ni­ken vorhanden.
Heil­quel­le
eine Was­ser­quel­le. Das Was­ser ent­hält etwas, das medi­zi­nisch wirk­sam sein soll, zum Bei­spiel Salz. Der Name ver­spricht mehr, als das Was­ser hal­ten kann: Kei­ne ortho­pä­di­sche oder rheu­ma­to­lo­gi­sche Krank­heit kann dadurch geheilt wer­den. Wie viel eine Heil­quel­le wirk­lich nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend erforscht.
Heil­ver­fah­ren
ein ver­al­te­ter Aus­druck für medi­zi­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­on. Manch­mal ist damit auch eine Reha gemeint, die kei­ne Anschluss­reha (AHB) ist.
Hei­ße Rolle
eine Wär­me­the­ra­pie. In auf­ge­roll­te Hand­tü­cher wird hei­ßes Was­ser gegos­sen. Die Hand­tü­cher sau­gen das Was­ser auf und geben die Wär­me ab. Wirkt für kur­ze Zeit schmerz­lin­dernd und entspannend. 
Hilfs­mit­tel
Mit Hilfs­mit­teln in der Reha kann man man­che Behin­de­rung aus­glei­chen. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel Geh­stüt­zen oder Rol­la­to­ren. Hilfs­mit­tel kön­nen für Pati­en­ten mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen nütz­lich für all­täg­li­che Ver­rich­tun­gen sein, zum Bei­spiel Griff­ver­di­ckun­gen aus Moos­gum­mi, elek­tri­sche Dosen­öff­ner oder Strumpf­an­zie­her. Vie­le Hilfs­mit­tel bezah­len die Kran­ken­kas­sen oder die Ren­ten­ver­si­che­rung. Man muss sie sich aber vor­her geneh­mi­gen lassen.
Hoch­volt­the­ra­pie
gehört zu den Elek­tro­the­ra­pien. Das Beson­de­re: Die The­ra­peu­ten benut­zen Strom­stö­ße mit einer recht hohen Span­nung (über 500 Volt). Jeder Strom­stoß ist aber extrem kurz (ein paar Mil­li­ons­tel Sekun­den). Die Hoch­volt­the­ra­pie ist gut ver­träg­lich, auch bei künst­li­chen Gelen­ken. Die The­ra­pie soll Schmer­zen lin­dern. Wie­weit sie dies in der ortho­pä­di­schen Reha tat­säch­lich schafft, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Hydro­gal­va­ni­sches Bad
gehört zu den Elek­tro­the­ra­pien. Wird auch Stanger-​Bad genannt. Der Pati­ent liegt in einer Art Bade­wan­ne, und durch das Was­ser fließt elek­tri­scher Strom. Macht man häu­fig bei Ischias-Beschwerden.
ICF
Abkür­zung für „Inter­na­tio­nal Clas­si­fi­ca­ti­on of Func­tio­n­ing, Disa­bi­li­ty and Health”, auf Deutsch: „Inter­na­tio­na­le Klas­si­fi­ka­ti­on der Funk­ti­ons­fä­hig­keit, Behin­de­rung und Gesund­heit“. Für Fach­leu­te der Reha­bi­li­ta­ti­on ein ganz wich­ti­ges Buch. Sozu­sa­gen die theo­re­ti­sche Grund­la­ge der Reha. Für Reha­bi­li­tan­den nicht so interessant.
Inter­fe­renz­the­ra­pie
eine Form der Elek­tro­the­ra­pie. Wenn man tief im Kör­per lie­gen­de Kör­per­tei­le behan­deln will, braucht man eigent­lich stär­ke­re Strö­me. Die kön­nen aber die Haut ver­let­zen (die The­ra­peu­ten spre­chen dann von „Ver­ät­zun­gen“). Die­ses Pro­blem umgeht die Inter­fe­renz­the­ra­pie. Das Beson­de­re: 2 ver­schie­de­ne Strö­me flie­ßen durch den Kör­per. Sie sind gut ver­träg­lich. Die Haupt­wir­kung ent­steht erst dort, wo sie sich in tie­fer lie­gen­den Kör­per­tei­len über­la­gern. – Soweit die Theo­rie. Ob die The­ra­pie wirk­lich hilft, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
IRENA
Abkür­zung für „Inten­si­vier­te Reha­bi­li­ta­ti­ons­nach­sor­ge“. IRENA ist ein Nach­sor­ge­pro­gramm. Das heißt: Die Reha geht in ein­fa­cher Form zu Hau­se wei­ter. Man erhält 24 Ter­mi­ne, ver­teilt auf ein hal­bes Jahr. Jeder Ter­min dau­ert bis zu 90 Minu­ten und umfasst bis zu 3 ver­schie­de­ne Grup­pen­the­ra­pien, zum Bei­spiel medi­zi­ni­sche Trai­nings­the­ra­pie oder Unter­was­ser­gym­nas­tik. Die IRENA kann man aber nicht über­all machen. Die Kli­ni­ken haben Lis­ten mit geeig­ne­ten Ein­rich­tun­gen. Für die Reha­bi­li­tan­den ist die IRENA kos­ten­los. Aber nicht jeder kann an der IRENA teil­neh­men. Es hängt davon ab, bei wel­cher Ren­ten­ver­si­che­rung man ist. Fra­gen Sie Ihren Arzt in der Reha­ein­rich­tung, ob die IRENA für Sie in Fra­ge kommt. – Wer auf Kos­ten einer Kran­ken­kas­se eine Reha macht, kann nicht teil­neh­men. Vie­le Kran­ken­kas­sen bie­ten aber ande­re Mög­lich­kei­ten. Fra­gen Sie Ihre Krankenkasse.
Käl­te­kam­mer
Eine Grup­pe von Reha­bi­li­tan­den ist ange­zo­gen mit Bade­be­klei­dung plus Hand­schu­he und Strümp­fe. Sie betre­ten eine klei­ne Kam­mer. Drin­nen herrscht eine Luft­tem­pe­ra­tur von ‑60 bis ‑110 Grad. Obwohl das unvor­stell­bar kalt ist, bewe­gen sie sich locker und schei­nen nicht zu lei­den. Nach ein bis drei Minu­ten kom­men sie wie­der her­aus, vie­le füh­len sich pri­ma. Das ist die Wir­kung der Käl­te­kam­mer­the­ra­pie. Sie wird beson­ders bei Rheu­ma und Fibro­my­al­gie ein­ge­setzt. Sie wirkt schmerzlindernd.
Käl­te­the­ra­pie
Käl­te hilft beson­ders bei ent­zün­de­ten Gelen­ken. Sie lin­dert Schmer­zen und ver­rin­gert die Ent­zün­dung. Es gibt vie­le Metho­den, die Käl­te anzu­wen­den. Bei­spie­le sind Eis­beu­tel, Stick­stoff oder die Käl­te­kam­mer. Ein ande­res Wort für Käl­te­the­ra­pie ist Kryo­the­ra­pie.
Klas­si­fi­ka­ti­on the­ra­peu­ti­scher Leistungen
Ein sehr wich­ti­ges Buch für die Reha­ein­rich­tun­gen. Wird oft abge­kürzt: KTL. Dar­in sind alle The­ra­pie­for­men auf­ge­zählt, die in der Reha vor­kom­men. Die KTL legt genau fest, wie oft und wie lan­ge die The­ra­pien min­des­tens statt­fin­den müs­sen. Die KTL kön­nen Sie im Inter­net anschauen.
Klein-​Vogelbach
Die so genann­te „funk­tio­nel­le Bewe­gungs­leh­re nach Klein-​Vogelbach“ ist eine beson­de­re Form der Bewe­gungs­the­ra­pie. Wie viel sie wirk­lich nützt, ist bis­her wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Kli­nisch
Wenn Ärz­te das Wort benut­zen, mei­nen sie meis­tens: Sie haben irgend­et­was unter­sucht und fest­ge­stellt. Bei­spiel: „Das Gelenk zeigt kli­nisch alle Zei­chen der Ent­zün­dung“ (es ist geschwol­len, heiß, schmerz­haft und gerötet).
Kneipp
Sebas­ti­an Kneipp, ein Geist­li­cher, der im 19. Jahr­hun­dert leb­te. Er hat viel dar­über nach­ge­dacht, was Was­ser für die Gesund­heit tun könn­te. Am bekann­tes­ten ist viel­leicht das Was­ser­tre­ten. Dane­ben hat er sich auch für eine gesun­de Lebens­wei­se, Ernäh­rung und Bewe­gung inter­es­siert. Ob die Kneipp-​Therapie wirk­lich nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Kör­per­be­wusst­sein
Vie­le The­ra­pie­for­men ver­spre­chen, das Kör­per­be­wusst­sein zu erhö­hen. Kör­per­be­wusst­sein bedeu­tet: Man ist ver­traut mit sei­nem Kör­per. Man ach­tet auf sei­ne Signa­le und Bedürf­nis­se. Wenn man etwas tut, ach­tet man bewusst dar­auf, wie man es tut. Man weiß, wie der Kör­per reagiert. – Wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen zei­gen: Erhöh­tes Kör­per­be­wusst­sein kann auch uner­wünsch­te Fol­gen haben. Zum Bei­spiel wenn man Körper­si­gna­le falsch deu­tet oder sich auf Beschwer­den kon­zen­triert, statt sich davon abzu­len­ken. Dann spürt man sei­ne Beschwer­den stär­ker oder bekommt unnö­ti­ge Ängste.
Kos­ten­trä­ger
auch Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger oder Leis­tungs­trä­ger oder ein­fach nur Trä­ger genannt. Sie bezah­len die Reha­bi­li­ta­ti­on. Für Berufs­tä­ti­ge ist der Trä­ger meis­tens die Ren­ten­ver­si­che­rung und für die ande­ren die Kran­ken­kas­se. Infra­ge kom­men aber auch die Jugend­hil­fe, die Sozi­al­hil­fe, die Alters­si­che­rung der Land­wir­te und andere.
Kran­ken­ge­schich­te
Die Krank­hei­ten, die man bis­her hat­te. Wie sie ent­stan­den und ver­lau­fen sind, wie sie behan­delt wur­den. Ärz­te nen­nen die Kran­ken­ge­schich­te auch Vor­ge­schich­te oder Ana­mne­se.
Krank­heits­be­wäl­ti­gung
Wenn man eine chro­ni­sche Krank­heit bekommt, wird das Leben nicht ein­fa­cher. Man muss Beschwer­den aus­hal­ten. Man­ches fällt einem schwe­rer als frü­her, man­ches kann man viel­leicht gar nicht mehr machen. Viel­leicht muss man sogar sei­nen Beruf auf­ge­ben. Unter „Krank­heits­be­wäl­ti­gung“ ver­steht man alles, was jemand tut, um mit die­sen Schwie­rig­kei­ten fer­tig zu wer­den. Fach­leu­te spre­chen auch von Coping. Den meis­ten gelingt dies übri­gens nach eini­ger Zeit erstaun­lich gut.
Krank­heits­er­le­ben
Was man über sei­ne Krank­heit denkt und wie man sich damit fühlt. Man­che sehen ihre Krank­heit zum Bei­spiel als Schick­sals­schlag, man­che als Her­aus­for­de­rung. Man­che emp­fin­den es als „unge­recht“, dass sie krank gewor­den sind, ande­re sehen Krank­heit als nor­ma­len Teil des Lebens an. Man­che den­ken, dass die Arbeit sie krank gemacht hat, man­che geben sich selbst die Schuld. 
Krank­heits­ma­nage­ment
kann Ver­schie­de­nes hei­ßen. Aus der Sicht des Kran­ken ist es unge­fähr das­sel­be wie Krank­heits­be­wäl­ti­gung. Aus der Sicht der Ärz­te heißt gutes Krank­heits­ma­nage­ment: Alle betei­lig­ten Ärz­te und sons­ti­gen Fach­leu­te arbei­ten nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen gut zusam­men und stim­men sich auf­ein­an­der ab.
Krank­heits­mo­dell
Grund­sätz­li­che Annah­men dar­über, wie Krank­hei­ten und Behin­de­run­gen zustan­de kom­men. In der Reha spielt das „bio­psy­cho­so­zia­le Krank­heits­mo­dell“ die wich­tigs­te Rol­le. Sie­he ganz­heit­lich.
Kryo­the­ra­pie
ein ande­res Wort für Käl­te­the­ra­pie. Käl­te hilft beson­ders bei ent­zün­de­ten Gelen­ken. Sie lin­dert Schmer­zen und ver­rin­gert die Ent­zün­dung. Es gibt vie­le Metho­den, die Käl­te anzu­wen­den. Bei­spie­le sind Eis­beu­tel, Stick­stoff oder die Käl­te­kam­mer.
KTL
Abkür­zung für Klas­si­fi­ka­ti­on the­ra­peu­ti­scher Leis­tun­gen. Ein sehr wich­ti­ges Buch für die Reha­ein­rich­tun­gen. Dar­in sind alle The­ra­pie­for­men benannt, die in der Reha vor­kom­men. Die KTL legt genau fest, wie oft und wie lan­ge die The­ra­pien min­des­tens statt­fin­den müs­sen. Die KTL kön­nen Sie im Inter­net anschauen.
Lebens­stil
In der Reha sind damit Gewohn­hei­ten gemeint, die sich auf die Gesund­heit aus­wir­ken kön­nen. Ob man raucht oder nicht, was man häu­fig isst und trinkt, ob man sich viel bewegt oder meis­tens sitzt, wie man mit Stress zurecht­kommt – all das kann uns gesün­der oder kran­ker machen. Wer sei­nen Lebens­stil ver­än­dern möch­te, dem hilft die Reha dabei, zum Bei­spiel durch Nicht­rau­cher­kur­se oder Ernährungsberatung.
Leis­tung
Wenn die Reha­trä­ger oder die Reh­ein­rich­tun­gen von „Leis­tung“ spre­chen, mei­nen sie irgend­et­was, was sie den Reha­bi­li­tan­den Gutes tun. „Die Ren­ten­ver­si­che­rung gewährt Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on“ heißt nichts ande­res als „die Ren­ten­ver­si­che­rung bezahlt die Reha“. Reha­kli­ni­ken füh­ren unter der Über­schrift „Leis­tun­gen“ auf, was sie zu bie­ten haben. Zum Bei­spiel die Aus­stat­tung ihrer Zim­mer oder die vor­han­de­nen Therapieformen.
Leit­li­nie
Die Reha­ein­rich­tun­gen kön­nen sich nicht aus­su­chen, wie sie die Reha machen. Dafür gibt es Vor­schrif­ten. Das sind die so genann­ten The­ra­pie­stan­dards. Frü­her wur­den sie Leit­li­ni­en genannt. Dar­in ist fest­ge­legt, wie vie­le Reha­bi­li­tan­den eine bestimm­te The­ra­pie bekom­men müs­sen. Zum Bei­spiel müs­sen fast alle Reha­bi­li­tan­den mit Rücken­schmer­zen irgend­ei­ne Form von Bewe­gungs­the­ra­pie erhal­ten. Aber nur unge­fähr jeder drit­te soll Mas­sa­gen bekom­men. Dar­an sieht man: Bewe­gungs­the­ra­pie ist in die­sem Fall wich­ti­ger. Die The­ra­pie­stan­dards kön­nen Sie im Inter­net ansehen.
lokal
auf einen bestimm­ten Kör­per­teil beschränkt. Bei­spiel loka­le Käl­te­the­ra­pie: Nicht der gan­ze Kör­per wird abge­kühlt, son­dern nur ein Gelenk.
Manu­el­le Medizin
Hier dreht sich alles um die Hand des Arz­tes. Er drückt damit auf Ihre Mus­keln und ande­re Kör­per­tei­le und will so her­aus­fin­den, wo die Pro­ble­me lie­gen. Die The­ra­pie besteht aus wei­te­rem kunst­vol­len Drü­cken, Rei­ben, Zie­hen oder Bewe­gen. Chi­ro­the­ra­pie und Osteo­pa­thie sind ver­wand­te Metho­den. Erfol­ge hat die manu­el­le Medi­zin vor allem bei Rücken­schmer­zen nach­wei­sen können.
Mas­sa­ge
Wenn es irgend­wo weh­tut, rei­ben wir die Stel­le oder drü­cken dar­auf. Das macht der Mas­seur auch, aber natür­lich als Pro­fi mit aus­ge­klü­gel­ter Tech­nik. Mas­sa­gen fin­den vie­le aus­ge­spro­chen wohl­tu­end. Dar­um ist die Mas­sa­ge sehr beliebt. Lei­der wirkt sie immer nur für kur­ze Zeit. Außer­dem gibt es wich­ti­ge Mus­keln, die der Mas­seur nicht errei­chen kann, weil sie zu tief in unse­rem Kör­per ver­bor­gen sind. Dar­um spielt die Mas­sa­ge in der moder­nen Reha kei­ne all­zu gro­ße Rol­le mehr. Die akti­ve Bewe­gungs­the­ra­pie ist wich­ti­ger.
McKen­zie
eine Form der Phy­sio­the­ra­pie. Passt sehr gut zur Reha. Denn sie legt gro­ßen Wert dar­auf, dem Pati­en­ten bei­zu­brin­gen, wie er sich selbst behan­deln kann. McKenzie-​Übungen kann man ein­fach und über­all aus­füh­ren. Wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen zei­gen: Sie ist bei Rücken­schmer­zen eben­so wirk­sam wie ande­re Methoden.
medi­ter­ra­ne Ernährung
auch Mit­tel­meer­kü­che genannt. Unter die­ser Über­schrift fin­det man Rat­schlä­ge für eine gesun­de Ernäh­rung. Dazu gehö­ren: Oli­ven und Oli­ven­öl, fri­sches Gemü­se, Knob­lauch und Zwie­beln, Fisch und Mee­res­früch­te, Kräu­ter, Brot, Nudeln und Reis. Schützt vor Herzkrankheiten.
medi­zi­ni­sche Trainingstherapie
Man trai­niert Kraft und Aus­dau­er, meis­tens an Gerä­ten. Aber nicht, um sich sport­lich zu ver­bes­sern, son­dern zur Lin­de­rung der Beschwer­den. In der Reha sehr ver­brei­tet. Anstren­gend, aber wahr­schein­lich eine der nütz­lichs­ten The­ra­pien. Von Pati­en­ten oft „Muck­i­bu­de“ genannt.
men­tal
in Gedan­ken, in der Vor­stel­lung, im Kopf. Men­ta­les Trai­ning: Man trai­niert bestimm­te Bewe­gun­gen nicht wirk­lich, son­dern stellt sie sich nur vor. Das hilft, wenn man üben will, sich anders zu bewe­gen als bis­her. Zum Bei­spiel, wenn man sich ange­wöh­nen will, mehr in die Knie zu gehen, anstatt sich zu bücken. Durch men­ta­les Trai­ning wird man aber natür­lich nicht kräftiger.
Mikro­wel­len­the­ra­pie
in der ortho­pä­di­schen Reha eine Form der Wär­me­the­ra­pie. Wie viel sie nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend erforscht.
Mit­tel­meer­kü­che
Unter die­ser Über­schrift fin­det man Rat­schlä­ge für eine gesun­de Ernäh­rung. Dazu gehö­ren: Oli­ven und Oli­ven­öl, fri­sches Gemü­se, Knob­lauch und Zwie­beln, Fisch und Mee­res­früch­te, Kräu­ter, Brot, Nudeln und Reis. Schützt vor Herzkrankheiten.
Mit­wir­kungs­pflicht
Wer eine Reha machen will, muss dabei mit­hel­fen, dass die Reha ein Erfolg wird. Wozu er ver­pflich­tet ist, steht in einem Gesetz (Sozi­al­ge­setz­buch 1, Para­gra­phen 60 bis 67). Das sind die Pflich­ten: Man muss die nöti­gen Aus­künf­te geben, man muss per­sön­lich erschei­nen, man muss sich unter­su­chen las­sen und man muss The­ra­pien mit­ma­chen. Aber nur, wenn es zumut­bar ist. Wenn eine Unter­su­chung oder eine The­ra­pie zum Bei­spiel sehr unan­ge­nehm oder schmerz­haft oder gefähr­lich ist, muss man nicht zustim­men. Ärz­te sol­len auch nichts anord­nen oder ver­bie­ten, son­dern nur vor­schla­gen und bera­ten. Wenn Sie über einen Vor­schlag gut nach­ge­dacht haben und ihn dann mit einem nach­voll­zieh­ba­ren Grund ableh­nen, ist das in Ord­nung. – Wenn Sie nicht tun, wozu Sie ver­pflich­tet sind, kann der Chef­arzt Sie nach Hau­se schi­cken. Sie müs­sen die Kos­ten für die Reha nicht bezah­len, höchs­tens die Fahrt­kos­ten für die Rück­fahrt. Aber wenn Sie spä­ter bei der Ren­ten­ver­si­che­rung oder bei der Kran­ken­kas­se irgend­et­was bean­tra­gen wol­len, wird es viel­leicht abge­lehnt. Der Trä­ger sagt dann: „Sie haben Ihren Mit­wir­kungs­pflich­ten nicht genügt.“
Moni­to­ring
Ein Ablauf wird stän­dig über­wacht. Dabei benutzt man ein tech­ni­sches Gerät. Bei­spiel: beim Ergo­me­ter­trai­ning wird durch ein EKG über­wacht, ob das Trai­ning für das Herz zu anstren­gend ist.
Mor­bus
latei­nisch für Krank­heit. Zum Bei­spiel Mor­bus Bech­te­rew: Krank­heit, die nach dem Arzt Bech­te­rew benannt wurde.
moto­risch
alles, was mit Bewe­gung zu tun hat. Wenn man sich nicht rich­tig bewe­gen kann, hat man eine moto­ri­sche Störung.
Motor­schie­ne
eine The­ra­pie. In der ortho­pä­di­schen Reha oft ange­wandt, wenn man ein künst­li­ches Knie erhal­ten hat. Das Bein wird auf die Schie­ne geschnallt, die Schie­ne bewegt sich von einem Elek­tro­mo­tor ange­trie­ben. Dadurch wird das Knie­ge­lenk immer­zu gebeugt und gestreckt. Gibt‘s auch für die Arme. Führt dazu, dass man das Gelenk ein klei­nes biss­chen bes­ser beu­gen kann.
MTT
Abkür­zung für medi­zi­ni­sche Trai­nings­the­ra­pie. Man trai­niert Kraft und Aus­dau­er, meis­tens an Gerä­ten. Aber nicht, um sich sport­lich zu ver­bes­sern, son­dern zur Lin­de­rung der Beschwer­den. In der Reha sehr ver­brei­tet. Anstren­gend, aber wahr­schein­lich eine der nütz­lichs­ten The­ra­pien. Von Pati­en­ten oft „Muck­i­bu­de“ genannt.
Nach­sor­ge
Die Reha ist zu kurz, um die Beschwer­den auf Dau­er zu bes­sern. Die Fach­leu­te raten drin­gend, nach der Reha wei­ter zu trai­nie­ren. In der Reha kön­nen Sie ler­nen, wel­che The­ra­pien für Sie in Fra­ge kom­men. Und Sie kön­nen her­aus­fin­den, wel­che davon Ihnen per­sön­lich am meis­ten zusa­gen. Die­se The­ra­pien soll­ten Sie in irgend­ei­ner Form fort­set­zen. Damit man über lan­ge Zeit dabei­bleibt, ist es am bes­ten, wenn man sich einer Grup­pe anschließt, zum Bei­spiel in einem Sport­ver­ein oder einem Fitness-​Studio. Die Ren­ten­ver­si­che­rung und die Kran­ken­kas­sen unter­stüt­zen die Nach­sor­ge eben­falls. Dar­über kann Sie die Reha­kli­nik infor­mie­ren. Bekann­te Nach­sor­ge­pro­gram­me sind IRENA, Rehasport oder Funk­ti­ons­trai­ning. Vie­le wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Nach­sor­ge fin­den Sie hier.
Nicht­rau­cher­trai­ning
Vie­le Rau­cher möch­ten eigent­lich lie­ber auf­hö­ren. Das ist aber nicht so ein­fach. Falls Sie dabei Unter­stüt­zung brau­chen: Vie­le Reha­ein­rich­tun­gen bie­ten ein so genann­tes Nicht­rau­cher­trai­ning an. Dort ler­nen Sie Metho­den ken­nen, wie man sich erfolg­reich von sei­ner Sucht befreit.
Nor­dic Walking
eine The­ra­pie. Ein zügi­ges Gehen mit Ski­stö­cken (aber ohne Ski­er). Wird von vie­len zunächst belä­chelt. Wenn sie es aber tat­säch­lich aus­pro­biert haben, sind sie über­rascht und begeis­tert. Ist auch gut als Nach­sor­ge-Akti­vi­tät. Kann man über­all machen.
Orthe­se
Wenn ein Kör­per­teil, den man zum Bewe­gen braucht, nicht rich­tig funk­tio­niert, hilft manch­mal eine Orthe­se. Typi­sche Orthe­sen sind Kor­setts, Knie­ban­da­gen oder Schie­nen, die man nachts anlegt. Orthe­sen stüt­zen oder hal­ten die Gelen­ke in der rich­ti­gen Stellung.
Ortho­pä­die­tech­ni­ker
Man trifft die­sen Hand­wer­ker in man­chen Reha­kli­ni­ken an. Er stellt ver­schie­de­ne medi­zi­ni­sche Hilfs­mit­tel nach Maß her.
Osteo­pa­thie
Hier dreht sich alles um die Hand des Arz­tes oder Phy­sio­the­ra­peu­ten. Er drückt damit auf Ihre Mus­keln und ande­re Kör­per­tei­le und will so her­aus­fin­den, wo die Pro­ble­me lie­gen. Die The­ra­pie besteht aus wei­te­rem kunst­vol­lem Drü­cken, Rei­ben, Zie­hen oder Bewe­gen. Erfol­ge haben die­se Metho­den am ehes­ten bei Rücken­schmer­zen nach­wei­sen kön­nen. Manu­el­le Medi­zin und Chi­ro­me­di­zin sind ande­re Namen für ähn­li­che Methoden.
Paraf­an­go
Ist Fan­go mit Par­af­fin (einer Art Wachs) gemischt. Paraf­an­go ist in der Anwen­dung irgend­wie prak­ti­scher, die Wir­kung ist die­sel­be. Sie­he Fan­go.
Pati­en­ten­schu­lung
Wer krank ist, hat vie­le Fra­gen: Woher kommt das? Wie geht es wei­ter? Was kann man dage­gen machen? Was muss ich selbst beden­ken? Die Pati­en­ten­schu­lung hat die Ant­wor­ten. In klei­nen Pati­en­ten­grup­pen gehen geschul­te Ärz­te, The­ra­peu­ten und Bera­ter auf Ihre Fra­gen ein. Wer gut Bescheid weiß, wird mit den Fol­gen sei­ner Krank­heit bes­ser fer­tig. Neben der Bewe­gungs­the­ra­pie ist die Pati­en­ten­schu­lung der wich­tigs­te Teil der Reha.
Pelo­ide
Ver­schie­de­ne Arten von Schlamm. Wer­den für Packun­gen oder Bäder ver­wen­det. Wir­ken für kur­ze Zeit schmerz­lin­dernd. Bei­spie­le sind Moor, Fan­go, Lehm, Heil­erde. Wel­ches Pelo­id ver­wen­det wird, ist eigent­lich ziem­lich egal. Die Wir­kung auf die Schmer­zen ent­steht haupt­säch­lich durch die Wär­me (oder Kälte).
Phy­sio­the­ra­pie
Dazu gehö­ren Bewe­gungs­the­ra­pie, Kran­ken­gym­nas­tik und die phy­si­ka­li­sche The­ra­pie (Wär­me, Käl­te, Elek­tro­the­ra­pie, Mas­sa­gen und Wasseranwendungen).
PNF
Abkür­zung für pro­prio­zep­ti­ve neu­ro­mus­ku­lä­re Fazi­li­ta­ti­on. Eine Form der Bewe­gungs­the­ra­pie. Sie wird beson­ders bei neu­ro­lo­gi­schen Krank­hei­ten ange­wandt, zum Bei­spiel nach einem Schlag­an­fall. Ist auch bekannt für eine beson­de­re Tech­nik beim Deh­nen der Mus­keln und wird des­we­gen von Sport­lern geschätzt. Wie viel sie in der Reha tat­säch­lich nützt, ist noch nicht beson­ders gut erforscht.
Pro­gno­se
Die Pro­gno­se sagt, wie es mit einer Krank­heit wohl wei­ter­ge­hen wird. Es ist wie beim Wet­ter: Die kurz­fris­ti­gen Pro­gno­sen der Medi­zi­ner sind zuver­läs­sig, die län­ger­fris­ti­gen lei­der nicht.
pro­prio­zep­ti­ve neu­ro­mus­ku­lä­re Fazilitation
Eine Form der Bewe­gungs­the­ra­pie. Abkür­zung: PNF. Sie wird beson­ders bei neu­ro­lo­gi­schen Krank­hei­ten ange­wandt, zum Bei­spiel nach einem Schlag­an­fall. Ist auch bekannt für eine beson­de­re Tech­nik beim Deh­nen der Mus­keln und wird des­we­gen von Sport­lern geschätzt. Wie viel sie in der Reha tat­säch­lich nützt, ist noch nicht beson­ders gut erforscht.
Qi Gong
In der Reha vor allem eine Bewe­gungs­the­ra­pie. Es sind lang­sa­me Bewe­gun­gen, die mit sehr viel inne­rer Acht­sam­keit erfol­gen. Wie viel Qi Gong in der ortho­pä­di­schen und rheu­ma­to­lo­gi­schen Reha tat­säch­lich nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Qua­li­täts­ma­nage­ment
Die Reha­ein­rich­tun­gen haben die Pflicht, sich stän­dig um eine gute Qua­li­tät ihrer Arbeit zu bemü­hen. Aber nicht irgend­wie, son­dern in einer geplan­ten und sys­te­ma­ti­schen Wei­se. Die Ein­rich­tun­gen müs­sen alle wich­ti­gen Abläu­fe aus­drück­lich regeln und die Ergeb­nis­se über­prü­fen. Dazu gibt es vie­le Vor­schrif­ten, man kann sie im Inter­net anse­hen (hier und hier). Wer es gut macht, bekommt ein Zer­ti­fi­kat (sie­he zer­ti­fi­ziert).
Rau­cher­ent­wöh­nung
Vie­le Rau­cher möch­ten eigent­lich lie­ber auf­hö­ren. Das ist aber nicht so ein­fach. Falls Sie dabei Unter­stüt­zung wü nschen: Vie­le Reha­ein­rich­tun­gen bie­ten ein so genann­tes Nicht­rau­cher­trai­ning an. Dort ler­nen Sie Metho­den ken­nen, wie man sich erfolg­reich von sei­ner Sucht befreit.
Reha­bi­li­tand
Wer eine Reha macht, ist ein Reha­bi­li­tand oder eine Reha­bi­li­tan­din. Meis­tens nennt man Sie in den Reha­ein­rich­tun­gen immer noch Pati­ent. Reha­bi­li­tand wäre aber bes­ser, weil man gleich merkt: Reha ist etwas ande­res als Kran­ken­be­hand­lung. In der Reha geht es um Teil­ha­be. Wie­der am nor­ma­len Leben teil­neh­men kön­nen – das ist mehr, als nur gesün­der wer­den. Zum Bei­spiel muss man man­ches ler­nen, damit man gut mit sei­ner Krank­heit zurechtkommt.
Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen
Das sind die Ein­rich­tun­gen, in denen die Reha statt­fin­det. Also Reha­kli­ni­ken oder die ambu­lan­ten Reha­zen­tren. Sie kön­nen sich unter bestimm­ten Umstän­den eine Ein­rich­tung aus­su­chen, sie­he Wunsch- und Wahl­recht.
Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger
auch Kos­ten­trä­ger oder Leis­tungs­trä­ger genannt. Sie bezah­len die Reha­bi­li­ta­ti­on. Für Berufs­tä­ti­ge ist das meis­tens die Ren­ten­ver­si­che­rung und für die ande­ren die Kran­ken­kas­se. Infra­ge kom­men aber auch die Jugend­hil­fe, die Sozi­al­hil­fe, die Alters­si­che­rung der Land­wir­te und andere.
Rei­se­kos­ten
Die Fahrt zur Reha­ein­rich­tung und zurück müs­sen Sie nicht selbst bezah­len. Die Kos­ten über­nimmt der Reha­trä­ger. Es gibt aber Ver­schie­de­nes dabei zu beden­ken. Des­halb lesen Sie bit­te unbe­dingt das Merk­blatt, das sie von ihrem Reha­trä­ger erhal­ten haben.
Reiz­strom
Dar­un­ter ver­steht man ver­schie­de­ne For­men der Elek­tro­the­ra­pie. Zum Bei­spiel die trans­ku­ta­ne elek­tri­sche Nerven-​Stimulation, Abkür­zung TENS. Dabei trägt man ein klei­nes Gerät am Kör­per. Es ist mit Elek­tro­den ver­bun­den, die dort kle­ben, wo es weh tut oder wo bestimm­te Ner­ven ver­lau­fen. Über die Elek­tro­den schickt das TENS-​Gerät elek­tri­sche Strö­me durch den Kör­per. Das kann ein biss­chen krib­beln, tut aber nicht weh. Es soll gegen Schmer­zen hel­fen. Ob es das wirk­lich tut, weiß man noch nicht genau. Eine ande­re Reiz­strom­the­ra­pie ist die elek­tri­sche Mus­kel­sti­mu­la­ti­on, Abkür­zung EMS. Sie macht Mus­keln kräftiger.
Risi­ko­fak­tor
Wenn Sie einen Risi­ko­fak­tor haben, wächst die Gefahr, dass Sie krank wer­den. Es gibt vie­le Arten von Risi­ko­fak­to­ren. Es kön­nen Erb­an­la­gen sein, ein hoher Blut­druck, schwa­che Mus­keln, O‑Beine, ein unge­sun­der Arbeits­platz oder eige­ne Gewohn­hei­ten. Sie­he auch Schutz­fak­tor.
Risi­ko­ver­hal­ten
Sie kön­nen Ihre Gesund­heit in Gefahr brin­gen – zum Bei­spiel indem Sie rau­chen, sich unge­sund ernäh­ren, zu viel Alko­hol trin­ken, sich kaum bewe­gen, ris­kan­te Hob­bys pfle­gen und kei­ne Ahnung haben, wie Sie mit dem gan­zen Stress umge­hen sol­len. Die Reha kann Ihnen hel­fen, einen ris­kan­ten Lebens­stil zu ver­än­dern. Dazu gibt es Pati­enten­se­mi­na­re und Einzelberatung.
Schlin­gen­tisch
eine The­ra­pie. Der Kör­per hängt ganz oder teil­wei­se in Schlin­gen. Die Schlin­gen sind so ein­ge­stellt, dass Sie wenn mög­lich kei­ne Schmer­zen haben und sich ohne Anstren­gung bewe­gen kön­nen. Es fühlt sich ein biss­chen so an, als ob man im Was­ser schwebt. – Wie viel die The­ra­pie mit dem Schlin­gen­tisch wirk­lich nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Schmerz­be­wäl­ti­gung
In der Reha wird viel gegen Schmer­zen getan. Trotz­dem kann es sein, dass ein gewis­ser Schmerz bestehen bleibt oder immer wie­der kommt. Was dann? Man kann eini­ges tun, damit man den Schmerz, der sich nicht ändern lässt, bes­ser erträgt. Zum Bei­spiel durch Ablen­kung: Solan­ge man etwas tut, was man ger­ne tut, was einen inner­lich wirk­lich fes­selt, was Kon­zen­tra­ti­on erfor­dert – solan­ge las­sen sich Schmer­zen sozu­sa­gen ver­ges­sen. In der Reha kann man die­se und ande­re Metho­den der Schmerz­be­wäl­ti­gung ler­nen. S. Ver­hal­tens­the­ra­pie.
Schutz­fak­tor
das Gegen­teil von Risi­ko­fak­tor. Schutz­fak­to­ren ver­rin­gern die Gefahr, dass Sie krank wer­den. Oder sie hel­fen, trotz Krank­heit ein zufrie­de­nes Leben zu füh­ren. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel: per­sön­li­che Über­zeu­gun­gen („das schaf­fe ich schon“, „man muss dage­gen ange­hen“) und Opti­mis­mus, gute Part­ner und Freun­de, ein gutes Betriebs­kli­ma auf der Arbeit, gute Bil­dung und vie­les ande­re. In der Reha kann man ler­nen, die eige­nen Schutz­fak­to­ren wei­ter auszubauen.
Sequenz­trai­ning
ein ande­res Wort für das Kraftausdauer-​Training an Gerä­ten. In der Reha sehr ver­brei­tet. Anstren­gend, aber wahr­schein­lich eine der nütz­lichs­ten The­ra­pie­for­men. Wird oft auch medi­zi­ni­sche Trai­nings­the­ra­pie genannt.
SGB
Abkür­zung für Sozi­al­ge­setz­buch. Für die Reha ist beson­ders wich­tig das SGB IX. Es regelt die „Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be behin­der­ter Men­schen“. Para­graph 8 des SGB IX han­delt von dem Wunsch- und Wahl­recht. Wei­te­re wich­ti­ge Tei­le sind das SGB V (fünf) und SGB VI (sechs). Dar­in steht, was die Kran­ken­ver­si­che­rung und die Ren­ten­ver­si­che­rung tun muss und tun darf. Lei­der sind die Geset­ze schwer zu ver­ste­hen. Des­we­gen ist es gut, dass es in den Reha­ein­rich­tun­gen Sozi­al­päd­ago­gen gibt. Die kön­nen die Geset­ze erklären.
Son­der­kost­form
Wenn Sie irgend­et­was nicht ver­tra­gen kön­nen oder eine Diät brau­chen: In den meis­ten Reha­ein­rich­tun­gen kann die Küche das berück­sich­ti­gen. Dann bekom­men Sie eine Sonderkostform.
Sozi­al­ge­setz­buch
Die Abkür­zung lau­tet SGB. Für die Reha ist beson­ders wich­tig das SGB IX. Es regelt die „Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be behin­der­ter Men­schen“. Para­graph 8 des SGB IX han­delt von dem Wunsch- und Wahl­recht. Wei­te­re wich­ti­ge Tei­le sind das SGB V (fünf) und SGB VI (sechs). Dar­in steht, was die Kran­ken­ver­si­che­rung und die Ren­ten­ver­si­che­rung tun muss und tun darf. Lei­der sind die Geset­ze schwer zu ver­ste­hen. Des­we­gen ist es gut, dass es in den Reha­ein­rich­tun­gen Sozi­al­päd­ago­gen gibt. Die kön­nen die Geset­ze erklären.
Stan­ger­bad
eine Art Elek­tro­the­ra­pie, wird auch hydro­elek­tri­sches oder hydro­gal­va­ni­sches Bad genannt. Der Pati­ent liegt in einer Art Bade­wan­ne, und durch das Was­ser fließt elek­tri­scher Strom. Macht man häu­fig bei Ischias-Beschwerden.
Stemm­füh­rung nach Brunkow
eine The­ra­pie. Sie kräf­tigt Mus­keln in Bei­nen, Armen und Rumpf. Vor­teil: Kann man auch allei­ne aus­füh­ren. Wie viel die­se The­ra­pie in der Reha tat­säch­lich nützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend untersucht.
Stress­be­wäl­ti­gung
Auf­re­gung, Ärger, Sor­gen, Streit, Über­for­de­rung und see­li­sche Belas­tun­gen aller Art hat jeder ein­mal. Wenn die­se Din­ge aber häu­fig vor­kom­men, lan­ge anhal­ten oder sehr stark sind, kön­nen sie krank machen. Oder sie kön­nen Krank­hei­ten, die man sowie­so schon hat, noch ver­schlim­mern. Dar­um küm­mert sich die Reha auch um das The­ma Stress. Sie gibt Hil­fen, wie man mit Stress bes­ser fer­tig wird oder ihm aus dem Weg geht. Das nennt man Stress­be­wäl­ti­gung. S. Ver­hal­tens­the­ra­pie.
Stu­fen­wei­se Wiedereingliederung
Wenn man län­ge­re Zeit ernst­haft krank war, ist es gar nicht so leicht, wie­der voll in die Arbeit ein­zu­stei­gen. Dar­um gibt es die stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung. Stu­fen­wei­se heißt: Sie arbei­ten zunächst nur weni­ge Stun­den oder nur ein­zel­ne Tage in der Woche. Oder Sie machen nicht die gan­ze Arbeit, son­dern nur das, was Ihnen leicht fällt. All­mäh­lich stei­gern Sie sich dann. Das Gan­ze zieht sich über 6 Wochen hin. Wenn nötig sogar bis zu 6 Mona­ten. In die­ser Zeit bekom­men Sie Über­gangs­geld oder Kran­ken­geld. Die Arbeit­ge­ber müs­sen ein­ver­stan­den sein. Da sie kei­nen Lohn bezah­len müs­sen, Ihre Arbeits­kraft also geschenkt bekom­men, stim­men vie­le zu. Wenn Sie eine stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung wün­schen, spre­chen Sie Ihren Arzt in der Reha­ein­rich­tung dar­auf an.
Stütz­ap­pa­rat
ein ande­res Wort für Ske­lett. Dazu gehö­ren die Kno­chen, der Knor­pel, die Gelen­ke, die Bän­der und die Band­schei­ben. Der Stütz­ap­pa­rat wird oft zusam­men mit dem Bewe­gungs­ap­pa­rat genannt. So hei­ßen die Kör­per­tei­le, die man braucht, um sich zu bewe­gen. Das sind vor allem die Mus­keln und Seh­nen. Oft kann man lesen: „Die ABC-​Klinik behan­delt Krank­hei­ten des Stütz- und Bewegungsapparates.“
Taba­k­ent­wöh­nung
Vie­le Rau­cher möch­ten eigent­lich lie­ber auf­hö­ren. Das ist aber nicht so ein­fach. Falls Sie dabei Unter­stüt­zung brau­chen: Vie­le Reha­ein­rich­tun­gen bie­ten ein so genann­tes Nicht­rau­cher­trai­ning an. Dort ler­nen Sie Metho­den ken­nen, wie man sich erfolg­reich von sei­ner Sucht befreit.
Teil­ha­be
Eine chro­ni­sche Krank­heit ist nicht nur ein medi­zi­ni­sches Pro­blem. Sie hat Fol­gen für das gan­ze Leben. Der gan­ze All­tag kann schwe­rer wer­den. Viel­leicht muss man ein Hob­by auf­ge­ben. Oder man kann nicht mehr so gut arbei­ten. Dann ver­dient man viel­leicht weni­ger Geld. Man kann nicht mehr so rich­tig am nor­ma­len Leben teil­ha­ben. Um die­ses Teil­ha­ben geht es in der Reha. Die Reha soll Ihnen dazu ver­hel­fen, dass Sie trotz Krank­heit wie­der am nor­ma­len Leben teil­ha­ben können.
TENS
Abkür­zung für trans­der­ma­le elek­tri­sche Ner­ven­sti­mu­la­ti­on. Eine Form der Elek­tro­the­ra­pie. Man trägt ein klei­nes Gerät am Kör­per. Es ist mit Elek­tro­den ver­bun­den, die dort kle­ben, wo es weh tut oder wo bestimm­te Ner­ven ver­lau­fen. Über die Elek­tro­den schickt das TENS-​Gerät elek­tri­sche Strö­me durch den Kör­per. Das kann ein biss­chen krib­beln, tut aber nicht weh. Es soll gegen Schmer­zen hel­fen. Ob es das wirk­lich tut, weiß man noch nicht genau.
TEP
die Abkür­zung für Total-​Endoprothese. Damit meint man in der ortho­pä­di­schen Reha ein gan­zes künst­li­ches Gelenk. Bei­spiel: Wer eine Hüft-​TEP hat, bei dem wur­den Tei­le des Ober­schen­kels und des Beckens durch künst­li­che Tei­le ersetzt.
Ter­rain­trai­ning
Wan­dern zu the­ra­peu­ti­schen Zwe­cken. Tut gut!
Tha­las­so
Wenn Ihre Reha­ein­rich­tung am Meer liegt, bie­tet sie viel­leicht Thalasso-​Therapie an. Man benutzt alles, was das Meer so mit sich bringt: kal­tes oder erwärm­tes Meer­was­ser, Mee­res­luft, Son­ne, Algen, Schlick und Sand. Ob es nützt, haben die Wis­sen­schaft­ler noch nicht aus­rei­chend untersucht.
The­ra­pie­fre­quenz
Die The­ra­pie­fre­quenz sagt, wie häu­fig man eine The­ra­pie bekommt. Zum Bei­spiel 3 Mal in der Woche, 1 Mal pro Reha usw. Wie viel Sie von jeder The­ra­pie min­des­tens bekom­men sol­len, steht in der KTL.
The­ra­pie­stan­dards
Die Reha­ein­rich­tun­gen kön­nen sich nicht aus­su­chen, wie sie die Reha machen. Dafür gibt es Vor­schrif­ten. Sie hei­ßen The­ra­pie­stan­dards. Dar­in ist fest­ge­legt, wie vie­le Reha­bi­li­tan­den eine bestimm­te The­ra­pie bekom­men müs­sen. Zum Bei­spiel müs­sen fast alle Reha­bi­li­tan­den mit Rücken­schmer­zen irgend­ei­ne Form von Bewe­gungs­the­ra­pie erhal­ten. Aber nur unge­fähr jeder drit­te soll Mas­sa­gen bekom­men. Dar­an sieht man: Bewe­gungs­the­ra­pie ist in die­sem Fall wich­ti­ger. Die The­ra­pie­stan­dards kön­nen Sie im Inter­net ansehen.
Ther­mal
hat mit Wär­me zu tun. Zum Bei­spiel Ther­mal­bad: Bad mit war­mem Wasser.
Tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dier­te Psychotherapie
Hilft bei psy­chi­schen Stö­run­gen, zum Bei­spiel bei Depres­sio­nen oder Ängs­ten. Tie­fen­psy­cho­lo­gen glau­ben, dass psy­chi­sche Stö­run­gen von Wün­schen oder inne­ren Kon­flik­ten kom­men, die man selbst nicht kennt oder ver­steht. Viel­leicht, weil sie schon in der frü­hen Kind­heit ent­stan­den sind. Der The­ra­peut oder die The­ra­peu­tin hilft Ihnen dabei, sich selbst bes­ser zu ver­ste­hen und zu klä­ren, was Sie künf­tig anders machen wollen.
Trig­ger­punk­te
Punk­te am Kör­per. Wenn man drauf­drückt, kann es weh­tun. Und zwar ziem­lich hef­tig, auch wenn man gar nicht so stark gedrückt hat. Das kann für eine Krank­heit spre­chen, zum Bei­spiel für die Fibromyalgie.
Über­gangs­geld
Auch wäh­rend der Reha lau­fen Ihre Unkos­ten wei­ter. Damit Sie nicht in Schwie­rig­kei­ten kom­men, zahlt Ihnen die Ren­ten­ver­si­che­rung das so genann­te Über­gangs­geld. Über­gangs­geld bekommt man aber nur, wenn man direkt vor der Reha Bei­trä­ge an die Ren­ten­ver­si­che­rung bezahlt hat. Aus­nah­me: Wenn man krank­ge­schrie­ben ist, reicht es, wenn man bis zur Krank­schrei­bung Bei­trä­ge bezahlt hat.
Wenn Sie krank­ge­schrie­ben sind, bekom­men Sie sechs Wochen lang Ihr nor­ma­les Gehalt wei­ter, und zwar von Ihrem Arbeit­ge­ber. Das nennt man Ent­gelt­fort­zah­lung. In der Zeit gibt es kein Über­gangs­geld. Erst wenn die Ent­gelt­fort­zah­lung aus­ge­lau­fen ist, erhält man direkt danach das Über­gangs­geld. Es beträgt meis­tens 68 Pro­zent des letz­ten Net­to­ver­diens­tes, aber es gibt zahl­rei­che Son­der­re­ge­lun­gen. Hier fin­den Sie wei­te­re Details.
Ultra­schall
Sehr hohe Töne – so hoch, dass man sie gar nicht hören kann. Mit Ultra­schall erzeugt der Arzt Bil­der aus dem Inne­ren unse­res Kör­pers. Vie­le ken­nen die Unter­su­chung mit Ultra­schall in der Schwan­ger­schaft. Ultra­schall ist aber auch eine The­ra­pie. Durch den Schall vibriert es in unse­rem Kör­per, und es wird warm. Das soll gegen Schmer­zen hel­fen. Ob es das wirk­lich tut, haben die Wis­sen­schaft­ler noch nicht genug unter­sucht. Auf jeden Fall hilft Ultra­schall gebro­che­nen Kno­chen, wie­der zusammenzuwachsen.
Unter­was­ser­gym­nas­tik
eine Bewe­gungs­the­ra­pie im war­men Was­ser. Emp­fin­den vie­le als ange­nehm. Denn man­che Bewe­gun­gen fal­len im Was­ser leich­ter als im Tro­cke­nen. Eine wirk­sa­me Behandlung.
Ver­hal­tens­me­di­zin
Wer glaubt, bei Rücken­schmer­zen muss man sich scho­nen, der macht alles nur noch schlim­mer. Hier kommt die Ver­hal­tens­me­di­zin ins Spiel: Durch unser eige­nes Ver­hal­ten machen wir uns krank. Oder Krank­hei­ten, die wir schon haben, machen wir schlim­mer. Und umge­kehrt: Durch unse­re eige­nes Tun kön­nen wir unse­re Gesund­heit stär­ken und dafür sor­gen, dass unse­re Beschwer­den sich in Gren­zen hal­ten. Wenn wir unse­re Gewohn­hei­ten ändern, kön­nen wir gesün­der wer­den. Wie Ver­hal­ten und Gesund­heit zusam­men­hän­gen und wie man Men­schen hel­fen kann, sich gesün­der zu ver­hal­ten, damit beschäf­tigt sich die Ver­hal­tens­me­di­zin. Sie ist ein wich­ti­ger Teil der Reha. „Ver­hal­tens­me­di­zi­ner“ arbei­ten mit psy­cho­lo­gi­schen Metho­den. Sie kön­nen ver­schie­de­ne Beru­fe haben, zum Bei­spiel Phy­sio­the­ra­peut sein oder Psychologe.
Ver­hal­tens­me­di­zi­ni­sche Ortho­pä­die (VMO)
Man­che ortho­pä­di­schen Reha­bi­li­tan­den sind auch psy­chisch belas­tet. Ihre Stim­mung ist gedrückt, sie machen sich gro­ße Sor­gen oder müs­sen viel Grü­beln. Das kann von der Krank­heit kom­men. Immer Schmer­zen haben und sich schlecht bewe­gen kön­nen: Das zehrt an den Ner­ven. Dahin­ter kön­nen aber auch ganz ande­re Ursa­chen ste­cken, zum Bei­spiel Streit in der Fami­lie. Und umge­kehrt: Die belas­ten­den Gefüh­le kön­nen sich nega­tiv auf die Gesund­heit aus­wir­ken. Für sol­che Reha­bi­li­tan­den gibt es an eini­gen Reha­kli­ni­ken eine beson­de­re Abtei­lung: die ver­hal­tens­me­di­zi­ni­sche Ortho­pä­die (Abkür­zung VMO). Die VMO hat bei­des im Blick: die ortho­pä­di­sche Erkran­kung und die psy­chi­schen Belas­tun­gen. Hier das Kon­zept der Rentenversicherung.
Ver­hal­tens­the­ra­pie
Die Ver­hal­tens­the­ra­pie hilft bei psy­chi­schen Stö­run­gen, zum Bei­spiel bei Depres­si­on oder Ängs­ten. Dazu hat sie vie­le ver­schie­de­ne Metho­den. In der Reha kom­men oft vor: Schmerz­be­wäl­ti­gungs­trai­ning, Stress­be­wäl­ti­gungs­trai­ning, Ent­span­nungs­trai­ning. Meis­tens geht es dar­um, dass man etwas lernt: auf Schwie­rig­kei­ten klü­ger zu reagie­ren, das Grü­beln zu stop­pen, sei­ne Gefüh­le zu beein­flus­sen. Ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­sche Metho­den hel­fen wirk­lich. Das ist sehr gut erforscht.
Ver­sor­gungs­ver­trag
Vie­le Reha­ein­rich­tun­gen sagen von sich: Wir haben einen Ver­sor­gungs­ver­trag nach § 111 (oder 111a). Das bedeu­tet, dass sie auf Kos­ten der Kran­ken­kas­se Reha durch­füh­ren dürfen.
VMO
Abkür­zung für ver­hal­tens­me­di­zi­ni­sche Ortho­pä­die. Man­che ortho­pä­di­schen Reha-​Patienten sind auch psy­chisch belas­tet. Ihre Stim­mung ist gedrückt, sie machen sich gro­ße Sor­gen oder müs­sen viel Grü­beln. Das kann von der Krank­heit kom­men. Immer Schmer­zen haben und sich schlecht bewe­gen kön­nen: Das zehrt an den Ner­ven. Dahin­ter kön­nen aber auch ganz ande­re Ursa­chen ste­cken, zum Bei­spiel Streit in der Fami­lie. Und umge­kehrt: Die belas­ten­den Gefüh­le kön­nen sich nega­tiv auf die Gesund­heit aus­wir­ken. Für sol­che Reha-​Patienten gibt es an eini­gen Reha­kli­ni­ken eine beson­de­re Abtei­lung: die ver­hal­tens­me­di­zi­ni­sche Ortho­pä­die. Die VMO hat bei­des im Blick: die ortho­pä­di­sche Erkran­kung und die psy­chi­schen Belas­tun­gen. Hier das Kon­zept der Rentenversicherung.
Vor­ge­schich­te
die Krank­hei­ten, die man bis­her hat­te. Wie sie ent­stan­den und ver­lau­fen sind, wie sie behan­delt wur­den. Ärz­te nen­nen die Vor­ge­schich­te auch Kran­ken­ge­schich­te oder Anamnese.
Wal­king
eine The­ra­pie. Zügi­ges, sport­li­ches Gehen. In der Reha meist als Nor­dic Wal­king.
Wär­me­the­ra­pie
Wer kennt sie nicht, die Wärm­fla­sche. Wär­me wirkt oft schmerz­lin­dernd. In der Reha gibt es vie­le aus­ge­klü­gel­te Metho­den, zum Bei­spiel war­me Bäder und Packun­gen oder For­men der Elek­tro­the­ra­pie. Lei­der wirkt die Wär­me nur für kur­ze Zeit. In der moder­nen Reha wird die Bewe­gungs­the­ra­pie als wich­ti­ger angesehen.
Warm­was­ser­be­we­gungs­bad
so ähn­lich wie ein Schwimm­bad. Meis­tens nur so tief, dass man noch dar­in ste­hen kann. Recht warm, 30 Grad oder mehr. Im Bewe­gungs­bad gibt es ver­schie­de­ne The­ra­pien, zum Bei­spiel Unter­was­ser­gym­nas­tik oder Aqua­jog­ging.
Weich­tei­le
bestimm­te Kör­per­tei­le. Dazu gehö­ren Fett, Mus­keln und das Bindegewebe.
Wunsch- und Wahlrecht
Im Sozi­al­ge­setz­buch IX ste­hen vie­le inter­es­san­te Sachen. Das kön­nen Sie selbst prü­fen. Zum Bei­spiel Para­graph 8. Er hat den Titel „Wunsch- und Wahl­recht der Leis­tungs­be­rech­tig­ten“ (der oder die Leis­tungs­be­rech­tig­te, das sind Sie). Dar­in kön­nen Sie lesen, dass Ihre Wün­sche bei der Reha erfüllt wer­den müs­sen – aber nur, wenn sie „berech­tigt“ sind. Was heißt „berech­tigt“? Das ist nicht ganz ein­deu­tig fest­ge­legt. Dar­um gibt es manch­mal Streit. Meis­tens geht es dar­um: Der Reha­trä­ger hat eine bestimm­te Reha­kli­nik aus­ge­wählt, der Reha­bi­li­tand möch­te aber woan­ders hin. Jetzt kommt es drauf an, wer der Trä­ger ist. Die Ren­ten­ver­si­che­rung geht meis­tens ohne gro­ße Pro­ble­me auf den Wunsch ein.
Anders die Kran­ken­kas­sen. Sie leh­nen öfter mal ab. Manch­mal auch zu Unrecht. Die Geset­ze wer­den nicht immer ein­heit­lich inter­pre­tiert. Hier fin­den Sie recht­lich Informationen.
Zer­ti­fi­ziert
Vie­le Reha­kli­ni­ken wer­ben damit, dass sie „zer­ti­fi­ziert“ sind. Genau genom­men ist das irre­füh­rend. Denn es ist nicht eine gan­ze Kli­nik zer­ti­fi­ziert, son­dern nur ihr Qua­li­täts­ma­nage­ment. Das bedeu­tet: Unab­hän­gi­ge Fach­leu­te haben dem Qua­li­täts­ma­nage­ment der Kli­nik ein gutes Zeug­nis gege­ben. Wie die Fach­leu­te dabei vor­ge­hen, dazu gibt es ver­schie­de­ne Metho­den. Man erkennt sie dar­an, wie das Zer­ti­fi­kat heißt, zum Bei­spiel QMS-​REHA, IQMP, DEGEMED, KTQ, Güte­sie­gel „Medi­zi­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­on in geprüf­ter Qua­li­tät“. Ab Okto­ber 2012 dür­fen die Reha­trä­ger eine Reha­kli­nik nur noch bele­gen, wenn sie zer­ti­fi­ziert ist. – Für ambu­lan­te Reha­ein­rich­tun­gen gilt dies bis­her nicht. Sie brau­chen zwar ein Quali­täts­ma­nage­ment, es muss aber nicht zer­ti­fi­ziert sein.

Auf­ge­nom­men in die­ses Lexi­kon wur­den reha­ty­pi­sche Aus­drü­cke, vor allem Aus­drü­cke der Leis­tungs­trä­ger, des Sozi­al­rechts und der in Reha­ein­rich­tun­gen anzu­tref­fen­den The­ra­pien und ande­rer medi­zi­ni­scher Fach­aus­drü­cke außer Krank­heits­be­zeich­nun­gen. Alle Wör­ter wur­den auf Web­sites von Reha­kli­ni­ken gefun­den. Die Bewer­tung der The­ra­pien rich­tet sich nach ein­schlä­gi­gen Cochrane-​Reviews, AWMF-​Leitlinien, der natio­na­len Ver­sor­gungs­leit­li­nie Kreuz­schmerz, den DRV-​Therapiestandards sowie einem State­ment der BÄK zur Osteo­pa­thie (Deut­sches Ärz­te­blatt, 106, Heft 46 vom13. Novem­ber 2009) und einem Arti­kel von H. Fal­ler zur Pati­en­ten­schu­lung (Reha­bi­li­ta­ti­on 2011;50: 284–291).